Dienstag, 9. August 2016

Rezension "Über uns der Himmel, unter uns das Meer"

Seiten: 505
Preis: 14,99€
Autorin: Jojo Moyes
Wo kann man es kaufen?: Amazon
ISBN: 978-3-499-267338
Verlag: rowohlt POLARIS


Jojo Moyes

Inhalt

Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte …


Rezension

Fangen wir mal am Anfang, also somit beim Prolog an. Ich muss sagen, das ich den Prolog am Anfang wirklich sehr verwirrend fande, ich konnte mir unter dem geschriebenen nichts direkt vorstellen, aber je mehr ich gelesen habe, um so besser hab ich alles verstanden. Nach dem Prolog wurde die Geschichte in drei, bezieheungsweise vier Teile geteilt und somit in vier verschiedene Sichtweisen, von vier Mädchen und deren Geschichte wie sie auf das Schiff, die "Victoria", gekommen sind. Dies empfand ich als äußerst verwirrend, aber auch das habe ich nach einer Weile verstanden. Meiner Meinung nach kam aber der Hauptcharakter, Frances Mackenzie, am Anfang zu wenig vor, was ich sehr traurig fand. Den ersten Teil der Geschichte würde ich somit als sehr "gewöhnungsbedürftig" bezeichnen, was ich aber nicht unglaublich schlimm finde, denn wenn man einmal in der Gesichichte ist, dann ist auch das Lesen und das Verstehen einfach. Nach ein paar weiteren Seiten hat mir die Geschichte wirklich unglaublich gut gefallen und ich war nach jedem Kapitel aufgeregt wie es weiter ging. Die Kapitel in dem Buch gehen über viele Seiten, was ich aber ebenfalls als nicht schlimm gesehen habe, da die Kapitel wie im Fluge vergingen. An vielen Stellen habe ich eine Gänsehaut bekommen und einfach nur ungläubig das Buch angestarrt. Vereinzelt gab es herzzereißende Momente in denen ich äußerst emotional geworden bin.

Fazit

Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten, hat sich die Gesichte in eine herzzereißende, liebevolle wie auch spannende Erzählung verändert. Allerding sollte ich auch erwähnen, dass die Geschichte nicht in der Ich-Form geschrieben ist, was mich aber nicht sonderlich gestört hat. Der Schreibstil hat mich etwas an den von Jane Austen erinnert. Zwar hat die Autorin Jojo Moyes alles verständlich geschrieben, aber dennoch ist er meiner Meinung nach dem Stil von Jane Austen sehr ähnlich. Vielleicht liegt es aber auch daran, das beide Gesichten "Über uns der Himmer, unter uns das Meer" woe auch "Stolz und Vorurteil" in der Vergangenheit spielen und ich etwas naiv an die Sache herangehe, wenn ihr versteht was ich meine. Letztendlich ist das Buch aber wirklich SEHR EMPFEHLENSWERT, weshalb ich auch trotz kleiner Mängel 5 von 5 Büchern gebe. 






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