Samstag, 29. Oktober 2016

Rezension "Die Ungehörigkeit des Glücks"

Seiten: 479 
Preis: 19,99€
Autorin: Jenny Downham 
Wo kann man es kaufen?: Amazon
ISBN: 978-3-570-10292-3
Verlag: C.Bertelsmann

Jenny Downham

Inhalt

Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen.
Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet.
Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …  

Meine Meinung

Kommen wir mal zu der Rezension von „Die Ungehörigkeit des Glücks“. Mich hat der Klappentext des Buches einfach sofort angesprochen. Ich war wirklich gespannt auf das Buch und habe mich unglaublich gefreut als es endlich ankam. An dieser Stelle ein Dankeschön, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar bekommen habe. Ich begann sofort mit dem lesen und war guter Dinge. Nach ein paar Seiten aber, verließ mich die Lust weiterzulesen und ich kam überhaupt nicht mehr in das Buch rein. Es lag nicht an dem Schreibstil oder an der Geschichte. Es lag einfach an der Thematik, mit der ich mich einfach nicht auseinandersetzten konnte. Es entwickelte sich eine Leseflaute und ich musste das Buch erst einmal zur Seite legen. Nachdem ich meine Leseflaute bezwungen hatte, habe ich mir das Buch geschnappt und gelesen. Ich konnte mich immer noch nicht mit dem Buch auseinander setzen, wollte es aber dennoch beenden. Meiner Meinung nach hat sich das Buch wie ein Kaugummi gezogen. Ich weiß, dass viele dieses Buch gut bewertet haben, aber mich konnte das Buch einfach nicht überzeugen, so sehr wie ich es auch wollte. Ich hab allerdings auch nicht nur Kritikpunkte an dem Buch. Es gab auf jeden Fall auch schöne, liebevoll beschriebene Stellen, welche mir hin und wieder einen kleinen Seufzer entlockten und auch ein paar emotionale Stellen, allerdings waren es zu wenige. Ich habe mich auch einmal mit den handelnden Personen auseinandergesetzt. Katie die Protagonistin war mir sympathisch, sie ist lieb und baut eine Beziehung zu ihrer Oma Mary auf. An ihr habe ich nichts auszusetzten, wie auch an Mary. Beide Charaktere wurden gut beschrieben und man konnte ihr Handeln verstehen. Einen Kritikpunkt habe ich an Caroline, der Mutter von Katie. Mir hat ihre Sicht der Dinge gefehlt und sie war mir schlichtweg unsympathisch. Die Problematik Alzheimer wird von Jenny Downham aufgegriffen und ich finde sie hat die Erkrankung  in diesem Buch sehr gut beschrieben und erörtert. Ich habe mir vorher nie Gedanken über Alzheimer gemacht, aber durch die Geschichte kam ich mit dem Thema in Kontakt und lies mich erst mal darüber nachdenken, wie Menschen mit Alzheimer leben und wie sie Versuchen dagegen Anzukämpfen. Ich konnte damit mehr über die Krankheit in Erfahrung bringen. Dafür bekommt das Buch nochmal einmal einen Pluspunkt.

Fazit

Es ist nicht das schlechteste Buch was ich gelesen habe, kann es aber auch nicht mit den besten vergleichen. Es ist ein Buch, welches hauptsächlich Probleme in Familien und das erwachsen werden aufgreift und ich würde es denen empfehlen, die etwas zum nachdenken lesen möchten. Ich gebe dem Buch 2 von 5 Büchern.




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